Humangeographie
Donnerstags und freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr ist der Eintritt frei 3. bis 6. April .
13. März bis zum 30. April präsentiert die Ferrero-Stiftung in Alba die Ausstellung „Human Geography“ der in London lebenden Dokumentarfotografin Olivia Arthur. Kuratiert wurde das Projekt vom Kritiker und Kurator Denis Curti. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 12. März, um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Ferrero-Stiftung in der Strada di Mezzo 44 statt.
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Schwarz-Weiß-Porträts, Umgebungs- und Landschaftsaufnahmen, die in unterschiedlichen geografischen und kulturellen Kontexten entstanden sind, oft geprägt von sozialer Fragilität oder Ausgrenzung. Das Werk des Fotografen umfasst verschiedene Länder und Kulturen, von Saudi-Arabien bis zu den palästinensischen Gebieten, von Jordanien bis Ägypten, von der Ukraine bis zum Kaukasus und sogar Großbritannien und andere europäische Regionen.
„Olivia Arthurs ‚Humangeografie‘“, schreibt Kurator Denis Curti, „gleicht einer emotionalen Brücke, die geografische Grenzen überwindet. Ihre Chronik von Liebe und Widerstand ist ebenso herzzerreißend wie aufrichtig und vereint den gemeinsamen Wunsch, frei von gesellschaftlichen Zwängen zu existieren. Mit ihren Fotografien schafft Arthur einen einladenden Raum, in dem sich die Vielfalt der Menschheit entfaltet. Jedes Bild ist eine ausdrucksstarke Entscheidung, die die Persönlichkeit der Porträtierten hervorhebt. Wer vor der Linse steht, gibt seine Träume und Sehnsüchte, seine Ängste und Sorgen preis: Arthur gelingt eine wahre Sublimierung des Fremden, um jede moralische Schichtung aufzulösen und gleichzeitig das Göttliche im Menschlichen zum Vorschein zu bringen. Die Künstlerin fängt Gesten, Blicke, Handlungen und Interaktionen ein, die über das Konzept des Bekenntnisses hinausgehen: Für sie bedeutet Fotografie, in die Tiefen der Intimität einzutauchen, damit Menschen ihre Geschichten ohne Angst vor Verurteilung erzählen können. Und aus der Summe dieser Zeugnisse …“ „dass eine Vision entsteht.“ Sie zielt darauf ab, die Einzigartigkeit des Daseins zu würdigen und eine so lebendige Kunst zu präsentieren, dass sie mit der Realität verschmilzt. Kunst, und in diesem Fall auch Fotografie, muss weiterhin eine dynamische Funktion erfüllen. Der Betrachter ist nicht bloß Zeuge, sondern übernimmt die Verantwortung, die Welt zu erzählen und damit Stellung zu beziehen. Mit Olivia Arthur verwandelt sich die Fotografie in eine bewusste und universelle Sprache. Indem sie die für die Bildsprache typischen Mehrdeutigkeiten auflöst, wird „Human Geography“ zu einer Plattform für Dialog und Diskussion mit dem Ziel, enge Beziehungen zu schaffen.
Veranstaltung organisiert von:
Ferrero-Stiftung
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Kontakt:
info@fondazioneferrero.it
+39 0173 295259 -
Website:
https://www.fondazioneferrero.it -
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